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Neues aus der Schule

Schulneustart

Re-Start der Schule – wie Eltern unterstützen können
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!
In Kürze beginnt der neue Schulalltag, dessen konkreter Ablauf für viele noch schwer
vorstellbar ist. Dass der neuen Situation mit Unsicherheit, Sorge und teilweise Angst
entgegengeblickt wird, ist ganz normal. Um Ihnen und Ihrem Kind den Schuleinstieg unter
diesen Bedingungen zu erleichtern, sind im Folgenden einige Empfehlungen aufgelistet.
Zusätzlich können Sie sich bei Problemen an die Beratungslehrer/innen,
Schulsozialarbeiter/innen sowie an die schulpsychologische Beratungsstelle in Ihrer Region
wenden.
Die erste Zeit an der Schule wird vor allem ein Ankommen sein und es werden und sollen
deshalb die sozialen Aspekte unter den neuen Rahmenbedingungen besonders
berücksichtigt werden. Es geht für die Schülerinnen und Schüler darum, wieder
zusammenzufinden und sich an die neue spezielle schulische Situation zu gewöhnen. Die
erneute Anpassung an den schulischen Rhythmus wird nicht allen gleich leichtfallen.
Sorgen und Ängste Ihres Kindes sollten Sie vor allem in dieser Anfangsphase auf jeden Fall
ernst nehmen. Es ist empfehlenswert, die Fragen Ihres Kindes kindgerecht zu beantworten
und zuversichtlich und stärkend zur Verfügung stehen.
Eigene Unsicherheiten, zum Beispiel betreffend die Sicherheit des Kindes oder die Einhaltung
der Regeln durch die anderen Kinder, sollten nicht mit dem Kind besprochen werden. Im
Zweifelsfall ist die Rücksprache mit der Schulleitung bzw. dem/der Klassenlehrer/in der
beste Weg, um sich selbst und Ihr Kind ausreichend informieren zu können, und
Unsicherheiten zu reduzieren.
Generell kann man Unsicherheiten und Ängsten sehr gut begegnen, indem man sich selbst
und seinem Kind vor Augen führt, wie man bereits in ähnlichen Situationen in der
Vergangenheit schwierige Herausforderungen erfolgreich gemeistert hat.
Besonders schwierig ist für viele derzeit die gefühlte Hilflosigkeit. Man hat den Eindruck,
dass man auf Vieles was passiert keinen Einfluss hat. Dann ist es wichtig, sich darauf zu
konzentrieren, was man kontrollieren kann, um wieder zur Überzeugung zu kommen, dass
man keineswegs hilflos ausgeliefert ist. Auch wenn man das Weltgeschehen nicht
beeinflussen kann – in meinem eigenen Bereich habe ich die Kontrolle!
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Ganz wichtig ist auch der Fokus auf positive Erlebnisse. Eine praktische Umsetzung davon ist
zum Beispiel das tägliche Besprechen von schönen und erfreulichen Ereignissen in der Schule
und zu Hause.
Neben der Vorbereitung auf den Schulalltag nimmt das Homeschooling nach wie vor einen
großen Platz im Familienalltag ein. Sie haben in den vergangenen Wochen diesbezüglich
schon reichlich Erfahrungen gesammelt und wissen, was in Ihrem Alltag funktioniert und was
nicht. Das Wichtigste beim Unterricht zu Hause ist der Rahmen, der vor allem bei
Volksschüler/innen von den Erwachsenen vorgegeben werden muss. Damit Unterricht
zuhause funktionieren kann, braucht es in jedem Fall einfache und klar formulierte Regeln.
Es wird empfohlen, den Tagesablauf dem schulischen Rhythmus anzupassen, also die
Vormittagsstunden für die schulischen Aufgaben zu verwenden.
Diese und weitere Tipps der Schulpsychologie finden Sie auch auf der Homepage der
Bildungsdirektion Salzburg.
Das Team der Schulpsychologie Salzburg wünscht einen erfolgreichen Wiedereinstieg!
Schulpsychologische Beratung
Schulpsychologische Beratungsstellen
Salzburg Stadt: 0662/ 8083 – 4101 (claudia.leithner@bildung-sbg.gv.at)
Salzburg Umgebung: 0662/ 8083 – 4105 (dorothea.steinlechner@bildung-sbg.gv.at;
wolfgang.kaiser@bildung-sbg.gv.at)
Hallein: 0662/ 8083 – 4201 (albert.ellensohn@bildung-sbg.gv.at)
St. Johann: 0662/ 8083 – 4202 (marie.klaushofer@bildung-sbg.gv.at)
Tamsweg: 0662/ 8083 – 4204 (maria.hofer@bildung-sbg.gv.at)
Zell am See: 0662/ 8083 – 4205 (robert.petz@bildung-sbg.gv.at)
Links
http://www.bildung-sbg.gv.at/service/schulpsychologie/team-praes4/
https://www.lsrt.
gv.at/sites/lsr.tsn.at/files/upload_schulpsychologie/lsr_sp_lerntipps2profis.pdf
https://www.lsrt.
gv.at/sites/lsr.tsn.at/files/upload_schulpsychologie/lsr_sp_lernen_leichter_junge.pdf
https://www.lsr-t.gv.at/sites/lsr.tsn.at/files/upload_schulpsychologie/lsr_sp_lerntipps1.pdf
https://www.boep.or.at/download/5e71d59d3c15c85df5000028/20200317_COVID-
19_Informationsblatt.PDF

Infos zum Schulneustart

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigten!
Aufgrund der aktuellen Situation möchte ich nochmals auf die Wichtigkeit der Einhaltung
der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen hinweisen und diese kurz zusammenfassen.
Bitte geben Sie Ihrem Kind unbedingt einen Mund-Nasenschutz mit, der beim Eintreten in
das Schulgebäude getragen werden muss. In den Klassen darf und soll dieser dann
abgesetzt werden.
Hände waschen (mindestens 30 Sekunden mit Seife!), alternativ Händedesinfektion nach
dem Eintreffen in der Schule soll selbstverständlich werden. Falls es hier noch
Nachbesserung benötigen sollte, üben Sie bitte daheim mit Ihren Kindern korrektes
Waschen der Hände.
Auch sollen die Kinder angehalten werden sich an den vorgeschriebenen Mindestabstand
von einem Meter zu halten. Augen/Nase/Mund sollen nicht mit den Händen berührt nicht.
Husten/Niesen ausschließlich in die Ellenbeuge bzw. in ein Taschentuch, das umgehend
entsorgt werden soll.
Auch singen und schreien soll vermieden werden, da dabei eine Ansteckung über
Tröpfcheninfektion begünstigt wird.
Weiters möchte ich erwähnen, dass die gemeinsame Verwendung von Gegenständen ( Blei-,
Buntestifte…) unbedingt vermieden werden soll! Auch das Teilen von Getränken und
Speisen ist bitte zu unterlassen!
Wenn sich Ihr Kind krank fühlt, lassen Sie es bitte großzügig daheim. Bei Unsicherheiten
wenden Sie sich bitte telefonisch an die Nummer 1450, oder aber an Ihren Kinder-/Hausarzt.
Sollte Ihr Kind, oder jemand aus Ihrer Familie einer Risikogruppe angehören, klären Sie auch
das bitte mit Ihrem Kinder-/Hausarzt ab.
Risikogruppen sollen auch weiterhin daheim bleiben und über distance-learning unterrichtet
werden.
Es ist mir ein großes Anliegen, dass all diese Hygienebestimmungen, die im Alltag Sinn
machen, auch eingehalten werden. So schützen wir unsere Kinder nicht nur vor Covid-19,
sondern auch vor anderen Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel das Norovirus
(Brechdurchfälle ), das mittlerweile auch ganzjährig aktiv ist.
Damit in diesen schwierigen Zeiten der Schulstart unserer Kinder und Jugendlichen gut
gelingen kann.
Selbstverständlich stehen Ihnen auch die Schulärztinnen und Schulärzte an Ihren Schulen
beratend zur Seite, falls Unklarheiten auftreten sollten. Eine Terminvereinbarung soll bitte
telefonisch erfolgen, wenn die Sprechstunden an den Schulen in Anspruch genommen
werden, um Gruppenbildungen im Warteraum zu vermeiden! Bitte beachten Sie, dass
auch hier die allgemeine Maskenpflicht gilt!
Mit freundlichen Grüßen.
Für den Bildungsdirektor:
Dr. Anderhuber Katharina
Landesschulärztin

Info des Unterrichtsministeriums

Sehr geehrte Eltern , sehr geehrte Erziehungsberechtigte!
Die letzten Wochen waren gerade für Sie eine Phase besonderer Belastung. Viele von Ihnen mussten ihre berufliche Tätigkeit von zu Hause aus organisieren. Gleichzeitig wurde der Betrieb des Schulsystems zurückgefahren und auf Distance Learning umgestellt. Diese Entscheidung ist der Bundesregierung und mir als Ressortchef nicht leichtgefallen. Sie war aber zum Schutz der Bevölkerung und auch aller, die an unseren Schulen lernen und lehren, unumgänglich.
Wir haben in kurzer Zeit Modelle für Distance Learning entwickelt, uns bemüht, die digitale Ausstattung unserer Schülerinnen und Schüler zu verbessern, und digitale Lehr- und Lerninhalte verfügbar gemacht. Wir haben einen Härtefonds für nicht statt gefundene Schulreisen und Schulveranstaltungen eingerichtet, um Eltern und Erziehungsberechtigte bei nicht rückerstatteten Stornokosten zu unterstützen. Und wir haben ein Modell für die Durchführung der Matura und der Abschlussprüfungen in Zeiten von Corona erarbeitet.
Schule ist aber wesentlich mehr als nur ein Ort des Lernens. Ebenso wichtig sind die sozialen Kontakte und Freundschaften, die in den Klassenzimmern bestehen, ist die Begegnung mit Kindern und Jugendlichen und mit der Bezugsperson Lehrerin bzw. Lehrer. All dies macht eine Öffnung der Schulen für unsere Gesellschaft wichtig.
Seit Anfang April beobachten wir eine Stabilisierung der Infektionszahlen. In vielen Bereichen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens wird nun der Versuch unternommen, eine neue Normalität herzustellen und die Arbeit wieder aufzunehmen. Nach reiflicher Abwägung und in Abstimmung mit dem Bundeskanzler und dem Gesundheitsminister ist es nun an der Zeit, im Bereich des Schulsystems den nächsten Schritt zu gehen.
Dazu haben wir eine klare Strategie entwickelt, die auf folgenden Eckpunkten basiert:

Die Schulen werden nicht für alle gleichzeitig geöffnet.
-
Wir öffnen die Schulen zuerst für die Älteren, die einen Abschluss brauchen. Ab 4.5. kehren die Maturantinnen und Maturanten zurück sowie alle Schüler/innen der Abschlussklassen im Bereich der Berufsbildung.
-
Die zweite Etappe planen wir für den 15.5. Sie betrifft alle 6- bis 14-Jährigen, also die Volksschulen, AHS-Unterstufen, NMS und die Sonderschulen.
-
Wenn alles gut geht und die Infektionen nicht wieder ansteigen, folgt die dritte Etappe der Schulöffnung am 3.6. Dann werden die Polytechnischen Schulen, die AHS-Oberstufe sowie die berufsbildenden mittleren und höheren Schulen folgen.
Die zweite und dritte Etappe beginnen jeweils an einem Freitag – mit einer Konferenz des Lehrerkollegiums, um den Schulstart für die Schülerinnen und Schüler in der Woche darauf gut vorzubereiten.

Der Schulbetrieb wird entlang der folgenden fünf Prinzipien organisiert:
1.
Verdünnung durch Schichtbetrieb
2.
Lehrstoff: weniger ist mehr
3.
Leistungsbeurteilung mit Augenmaß
4.
Einhaltung der Hygienebestimmungen
5.
Ausnahmen für spezielle Personengruppen
Ich habe die Schuldirektorinnen und -direktoren ersucht, die Einteilung des Schichtbetriebs
-
für die Schülerinnen und Schüler der Volksschule, NMS und AHS-Unterstufe bis zum 4. Mai und
-
für die übrigen Schülerinnen und Schüler bis zum 8. Mai
vorzunehmen. Damit haben Sie Zeit, ihren Arbeitsalltag zu organisieren und sich in Ihrer Familie auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Alle näheren Informationen erhalten Sie direkt von der Schule Ihres Kindes.
Für alle Schülerinnen und Schüler, die an die Schulen kommen, werden wir bei der etappenweisen Aktivierung des Schulbetriebs für die Einhaltung von strengen Hygieneauflagen Sorge tragen. Falls Sie Ihr Kind aber aus Sorge um dessen Gesundheit nicht an die Schule zurückkehren lassen wollen, gilt es als entschuldigt. Bitte teilen Sie dies der Schulleitung oder dem Klassenvorstand mit, ihr Kind kann den jeweiligen Lernstoff dann von zu Hause aus bearbeiten.
Wir wissen, dass dieser Weg eine Gratwanderung darstellt. Er ist das Ergebnis der Abwägung zwischen dem Schutz der Gesundheit und der Verpflichtung, die Bildungs- und Berufschancen unserer Kinder und Jugendlichen mittel- und langfristig zu gewährleisten. Helfen auch Sie bitte mit, dass uns dieser Weg gelingt.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute. Gemeinsam schaffen wir es, unsere Kinder und Jugendlichen trotz der Corona-Krise gut auf die Zukunft vorzubereiten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Heinz Faßmann
Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann
Bundesminister für Bildung,
Wissenschaft und Forschung

 

 

 

 

 

 

Leistungsfeststellung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!

 Schulinformation - Leistungsfeststellungen im Distance Learning

 Im Zusammenhang mit der Beurteilung der zuhause erstellten Lernergebnisse aber auch mit

dem Zustandekommen der Jahresbeurteilungen, dienen folgende Hinweise bei der Beantwortung etwaiger Fragen:

In die Beurteilung der Schulstufe fließen ein:

1. Die Leistungsfeststellungen bis 13.03.2020 und die Beurteilungen in der

Schulnachricht.

2. Die Leistungsfeststellungen im Distance Learning.

Die im Rahmen des Distance Learning erbrachten Leistungen fließen ausschließlich

als Mitarbeit in die Jahresbeurteilung mit ein. Die Leistungsbeurteilungsverordnung

unterscheidet verschiedene Formen der Mitarbeit; Leistungen im Zusammenhang mit

der Sicherung des Unterrichtsertrags gehören dazu ebenso wie solche bei der

Erarbeitung neuer Lehrstoffe. Einzelne Leistungen im Rahmen der Mitarbeit sind

nicht gesondert zu benoten; von einer punktuellen Beurteilung der im Distance

Learning erbrachten Arbeitsergebnisse ist also abzusehen. Insbesondere angesichts

der sehr unterschiedlichen häuslichen Rahmenbedingungen, in denen die

2 von 3 Schüler/innen derzeit schulische Leistungen erbringen, erscheint dieser Hinweis

besonders wichtig.

3. Die Leistungsfeststellungen im Präsenzunterricht, die nach Maßgabe der

Möglichkeiten im laufenden Semester nach Wiederbeginn des Präsenzunterrichts

noch erbracht und beurteilt werden können.

Andere Leistungsfeststellungen wie mündliche Prüfungen, Tests oder Schularbeiten können

in der Zeitspanne des Distance Learning derzeit nicht durchgeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

DNMS Jürgen Beranover, BEd

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte! Liebe Schüler/innen!

Nach den Osterferien starten wir wieder mit der schulischen Arbeit, die ja, wie Ihr sicher aus den Medien erfahren habt, noch über mehrere Wochen in Form von Fernunterricht (Distance Learning) laufen wird.

Wir sind also noch länger mit dieser etwas anderen Unterrichtsform konfrontiert.

Covid 19 fordert uns alle sehr heraus! Auch wir Lehrer/innen lernen derzeit sehr viel – was bislang Ungewohntes und Neues für uns war/ ist! Darum bitte ich um gegenseitiges Verständnis und um Geduld.

Ihr habt es bis Ostern bereits wirklich gut gemeistert, die schulischen Aufträge und Arbeiten zu erledigen – es wird auch weiterhin gut gelingen!

Für die weitere „Schulzeit daheim“ gibt es ein paar wichtige Hinweise vom Bildungsministerium:

Nach den Osterferien darf auch neuer Lehrstoffvermittelt werden. Die Lehrer/innen haben dafür Sorge zu tragen, dass Schüler/innen durch die Arbeitsaufträge hinreichend gefordert werden, eine Überforderung aber vermieden wird. Die erbrachten Leistungen fließen als Mitarbeit in die Jahresbeurteilung ein.

Für jene, die zu Hause nicht die technischen Voraussetzungen haben, um alles online zu erledigen, gibt es die Möglichkeit, Materialien bei der Schule abzuholen und dort nach Erledigung auch wieder abzugeben. Am besten wie immer in Absprache mit dem jeweiligen Lehrer/innen.

Wir bitten euch sehr herzlich, weiterhin nach euren Möglichkeiten die schulischen Arbeiten zu erledigen – so gut es eben geht! Wir wissen, dass es nicht immer leicht ist, alles von zu Hause aus zu organisieren und so Vieles unter einen Hut zu bringen – darum haben wir auch viel Verständnis dafür, wenn nicht immer alles nach Plan erledigt werden kann.

Wichtig wäre aber, dass Sie auf jeden Fall Kontakt mit der Lehrperson und/ oder mit der Schulleitung aufnehmen, falls es zu Problemen kommt.

In diesem Sinne hoffen wir weiterhin auf gute Zusammenarbeit!

Direktion und Lehrer/innen-Team der SMS Oberndorf

Leitlinien für die Fernlehre - Distance Learning

Leitlinien für die Fernlehre / das Distance Learning


In vielen Schulen ist das „Fernlehren“ und „Fernlernen“ sehr erfolgreich angelaufen.
Zahlreiche Rückmeldungen von Eltern und Schüler/innen bestätigen das. Es gibt aber noch
offene Punkte, was den Umfang, die Koordination und organisatorische Fragen von
Arbeitsaufträgen betrifft. Auch stellt die neue Situation – das Zuhause ist nunmehr das „neue
Klassenzimmer“ – unterschiedliche Schularten vor jeweils andere Herausforderungen.
Das BMBWF ersucht in dem Zusammenhang um Beachtung folgender Punkte:

In der so genannten Überbrückungsphase der Fernlehre wird bereits durchgenommener
Unterrichtsstoff wiederholt, geübt und gefestigt. Es werden keine neuen Lehrinhalte
vermittelt! Dabei soll die Eigeninitiative zur Stärkung der Motivation auf jeden Fall
berücksichtigt werden. Die Schüler/innen sollen wissen, dass sie in ihrer Arbeit von ihrer
Lehrperson begleitet werden und regelmäßig Rückmeldungen bekommen.

Die Schulleitungen organisieren bei Bedarf ein Übergabe-/Ablagesystem im
Eingangsbereich, das die Abholung von Aufträgen und die Abgabe von Aufgaben für
mehrere Tage ermöglicht. Dieses Angebot wird über die Website, über den Elternverein, per
SMS oder per Telefon den Erziehungsberechtigten kommuniziert. Wichtig ist, dass dabei die
aktuellen Hygienebestimmungen (z. B. Mindestabstand von einem Meter) und ggf. die
regionalen Vorschriften betreffend Covid-19 eingehalten werden.

Die Lehrer/innen stellen jedenfalls Arbeitsmaterialien für ihre Schüler/innen bereit; dabei
stellen sie sicher, dass diese in Anspruch und Umfang angemessen sind. Sie nutzen
vorhandene und bekannte E-Learning-Systeme, wenn die technischen Ausrüstungen
vorhanden sind (Unterstützung aus dem e-buddy System) und geben zuverlässig zeitnahes
Feedback über die bereits erledigten bzw. abgegebenen Arbeiten.

Die Klassenvorstände bzw. Klassenlehrer/innen halten die Kommunikation mit
Erziehungsberechtigten bzw. den Schülerinnen und Schülern aufrecht. Dabei ist
besonders auf leistungsschwächere Schüler/innen Rücksicht zu nehmen und diesen
vermehrt individuelle Betreuung zukommen zu lassen. Sie sprechen auch mit den
Fachkollegen und Fachkolleginnen, wenn es zu vermeintlichen oder realen
Überlastungssituationen bei Schüler/innen kommt.

Die Lehrer/innen stehen für pädagogische Fragen zur Verfügung, die den Unterricht / die
Betreuung betreffen (z. B. Sprechstunde per E-Mail) und melden ev. Krisenfälle an die
Schulleitung und arbeiten gegebenenfalls im Krisenteam.

Achtung: Bitte berücksichtigen Sie dabei, dass sich Apps für Soziale Netze (WhatsApp,
Signal, Instagram etc.) abseits von datenschutzrelevanten Fragen auch aus pädagogischdidaktischen Gründen nicht für den schulischen Einsatz eignen. Bitte verzichten Sie daher darauf, Übungsblätter oder andere Lernmaterialen über diesen Kanal zu übermitteln. Diese Apps sollten – wenn überhaupt – nur zur niederschwelligen Kommunikation genutzt
werden, um z. B. in Kontakt mit den Eltern zu bleiben, nicht jedoch für andere schulische
Zwecke.

Die Schulleitungen achten weiterhin auf das Funktionieren des „Gesamtbetriebs“. Sie
holen Rückmeldungen bei den Lehrpersonen und Klassenvorständen ein und geben den
Bildungsdirektionen ein Feedback über das Funktionieren dieser neuen Art des Unterrichts.
Die Schulleitungen leiten ihrerseits relevante Informationen weiter, insbesondere auch
über das seitens des BMBWF und der Pädagogischen Hochschulen zur Verfügung gestellte
Lernmaterial.

Unsere Schulpsychologie gibt auch folgende Ratschläge zur Organisation des „Schultags
neu“. Diese Empfehlungen richten sich im Wesentlichen an die Erziehungsberechtigten
und können in einer geeigneten Form weitergegeben werden.

• Strukturieren Sie – im Rahmen eigener Home-Office-Verpflichtungen – den Tag in
Lernphasen, Pausen und Freizeit. Struktur ist besonders wichtig für das Lernen zu
Hause. Versuchen Sie, einen täglichen Ablauf zu Hause zu finden, den Sie
gemeinsam mit Ihren Kindern festlegen und der ihr Kind an den schulischen
Rhythmus gewöhnt. Wenn ihr Kind in der Schule mit offenen Lernformen
selbständig arbeitet, so lassen sie dies auch zuhause zu.

• Wie ausgedehnt die Lernzeiten gestaltet werden, hängt auch vom Alter der
Schüler/innen ab: Da Erwachsene die Konzentrationsspanne der Kinder oft
überschätzen, sind hier Zeiten aufgeführt: Für Kinder bis Ende der 2. Klasse beträgt
die Zeitspanne, in der sich das Kind konzentrieren kann, 10 bis 15 Minuten, bei
Kindern der 3. und 4. Klasse ca. 20 Minuten.

• Die Aufgaben sollten von der Schule so gestaltet sein, dass sie selbständiges
Arbeiten ermöglichen. Stehen Sie aber bitte unterstützend und für Nachfragen zur
Verfügung.

• Versuchen Sie für die Kinder einen separaten, ruhigen Arbeitsplatz zu schaffen, der
diesen für die gesamte Zeit zur Verfügung steht. Man sollte Lern- und Spielräume
am besten trennen z. B. am Küchentisch oder am Schreibtisch im Kinderzimmer
wird Hausübung gemacht und gelernt – am Couchtisch wird gespielt und
ferngesehen.

• Lernen soll Spaß machen und spielerisch sein! Seien Sie geduldig und setzen Sie Ihre
Kinder nicht unter Druck. Auch für diese ist der Unterricht zu Hause eine neue und
ungewohnte Situation, an die sie sich erst gewöhnen müssen. Loben und motivieren
Sie ausreichend und unmittelbar. Bei Fehlern korrigieren Sie behutsam.
• Halten Sie Kontakt zu den Lehrpersonen und wenden sich bei Problemen an die
entsprechenden Ansprechpartner/innen. Geben Sie bitte bei Überforderung und
Überlastung der Kinder direktes Feedback an die Klassenlehrkraft oder den
Klassenvorstand / die Klassenvorständin.
• Auch Erziehungsberechtigte brauchen einmal eine Pause! Um Überforderungen zu
vermeiden und den Alltag zu Hause aufzulockern, ist regelmäßige Pausensetzung
für Sie ratsam.

Weitere Tipps werden laufend zusammengestellt und sind in Kürze auf der BMBWF
Homepage verfügbar. www.schulpsychologie.at/gesundheitsförderung